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Römische Zahlen Tabelle


Die hier aufgeführten Tabellen mit Römischen Zahlen sollen helfen, beim Umrechnen die wichtigsten Ziffern und Umrechenregeln stets parat zu haben. Sie lassen leicht erkennen, welche Arabische Zahl welcher Römischen Ziffer entspricht und umgedreht. Neben einer Römische Zahlen Tabelle mit den Werten 1 bis 100 haben wir noch eine weitere mit Werten bis 3.999 vorbereitet. Auch Jahreszahlen oder Geburtstage bzw. Geburtsdaten lassen sich aus den Tabellen mit Römischen Zahlen einfach ableiten. Außerdem erklären wir die Schreibweise für römische Zahlen ab 4.000.

Römische Zahlen 1-100

Dezimalzahl Römische Zahl
1 I
2 II
3 III
4 IV
5 V
6 VI
7 VII
8 VIII
9 IX
10 X
20 XX
30 XXX
40 XL
50 L
60 LX
70 LXX
80 LXXX
90 XC
100 C

Römische Zahlen bis 3.999

Dezimalzahl Römische Zahl
200 CC
300 CCC
330 CCCXXX
400 CD
440 CDXL
500 D
550 DL
600 DC
660 DCLX
700 DCC
770 DCCLXX
800 DCCC
880 DCCCLXXX
900 CM
990 CMXC
1000 M
2000 MM
3000 MMM
3999 MMMCMXCIX

Jahreszahlen als Römische Zahlen

Jahreszahl Römische Zahl
1911 MCMXI
1920 MCMXX
1922 MCMXXII
1930 MCMXXX
1933 MCMXXXIII
1940 MCMXL
1944 MCMXLIV
1950 MCML
1955 MCMLV
1960 MCMLX
1966 MCMLXVI
1970 MCMLXX
1977 MCMLXXVII
1980 MCMLXXX
1988 MCMLXXXVIII
1990 MCMXC
1999 MCMXCIX
2000 MM
2012 MMXII

Römische Zahlen als Jahreszahlen zum Downloaden


Arabische Zahl Römische Zahl
i
Bitte beachten: Unser Rechner stellt nur Zahlen bis 3.999 korrekt dar. Mehr zur Umrechnung von Zahlen > 3.999

Es ist im Übrigen gar nicht so schwer, sich die sieben Grundzeichen zu merken, wenn man eine Eselsbrücke über das Rechnen mit den Fingern nutzt. Die Zahl 1 kann mit einem Finger oder einem Strich dargestellt werden. Für eine 3 werden dementsprechend drei Finger bzw. drei Striche benötigt. Eine 5 sieht wie ein V aus und steht für die volle Hand. Denn bei näherer Betrachtung bilden Daumen und der Zeigefinger genau dieses V.

Das nächste Grundzeichen ist die 10, die in Römischen Ziffern mit einem X symbolisiert wird. Wer sich das X genau anschaut, erkennt darin zwei V, wobei das untere auf dem Kopf steht. Diese Darstellung ist kein Zufall, denn eine 10 – also das X – ergibt sich aus zwei vollen Händen – also zwei V. Für die Zahlen 50, 100, 500 und 1.000 gibt es leider keine Eselsbrücke, um sich die Zeichen L (50), C (100), D (500) und M (1.000) zu merken. Aber wenn die Römische Zahlen Tabellen oben einige Male genutzt wurde, sind die Symbole schnell im Kopf gespeichert.

Römische Zahlen damals und heute

Geschichte Römische Zahlen

Die Ursprünge der Mathematik gehen etwa auf das Jahr 3.000 v. Chr. zurück. Um die Anzahl ihres Viehs oder die Höhe ihrer Löhne besser erfassen und überprüfen zu können, entwickelten die Menschen die Kerbschrift. Einige Jahre später wurden daraus die ersten drei Zahlenzeichen (I, V, X – siehe auch Römische Zahlen Tabelle) entnommen. Auch die römische 50 (L) stammt von der Kerbschrift ab. In der heute bekannten Form tauchte sie allerdings erst 44 v. Chr. auf. Für die Entstehung der römischen Ziffer für 100 (C) gibt es verschiedene Theorien. Viele Experten tendieren bei dieser Zahl ebenfalls zu einer Anlehnung an die Kerbschrift. Zusammen mit dem Einfluss aus dem lateinischen Zahlwort centum (hundert) könnte C als Zahlenzeichen für 100 entstanden sein. Andere Forscher vermuten jedoch eine Ableitung vom griechischen Buchstaben Theta. Als letztes wurden die Zeichen für 500 (D) und 1.000 (M) eingeführt. Ihre Entstehung ist weitgehend ungeklärt. Forscher vermuten eine Anlehnung der römischen 1.000 an das griechische Phi und durch dessen Halbierung könnte das Zeichen für 500 entstanden sein.

Einfaches Addieren und Subtrahieren sowie römische Zahlen umrechnen, war mit den Zeichen, welche die römische Zahlen Tabelle enthält, problemlos möglich. Allerdings nur in kleineren Zahlenbereichen, denn ab der 10.000 wurde die Darstellung unübersichtlich. Erschwerend kamen die Subtraktionsregeln hinzu, wodurch sich beispielsweise die IIII in IV verwandelte. Nachdem der Mathematiker Fibonacci bereits 1202 versucht hatte, das arabische Zahlensystem in Europa zu etablieren, konnte der deutsche Rechenmeister Adam Ries Anfang des 16. Jahrhunderts die Nachteile der römischen Ziffern so deutlich nachweisen, dass sie aus der Mathematik verschwanden. Nichtsdestotrotz macht es auch weiterhin Sinn, das Römische Zahlensystem zu kennen, denn fernab vom Rechnen werden sie 5.000 Jahre nach ihrer Entstehung weiterhin genutzt.

Heutige Verwendung

  • Ziffernblätter bei Uhren
  • Angabe des Baujahres an Häusern
  • Zählung von Herrschern und Würdenträgern (Ludwig XIV.)
  • Bezifferung von Kapiteln in Büchern
  • In Film- oder Videospiel-Titeln